Jan
27
2010
0

Love is in the AIR

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Ich komme gerade vom AIR-Konzert und muss euch dran teilhaben lassen. Das Elektro-Duo gab heute sein erstes Konzert in Leipzig. Das altehrwürdige Haus Auensee bot genau die richtige Atmosphäre. Es war traumhaft. Ein Konzert, das auch gut ein Sitzkonzert hätte sein können. Trotz meines genialen Standpunktes in der fünften Reihe, ging es ruhig zu. Die Zuhörer, und da bildete ich keine Ausnahme, gingen sparsam mit ihren Bewegungen um. Ich wiegte mich im Takt, mal wippte der linke Fuß, zeitweise nickte auch mein Kopf synchron zu den Tönen. Nur die absoluten Kracher wie “Sexy Boy” oder “Kelly watch the stars” vermochten es, auch meinen rechten Fuß wippen zu lassen. Ich war selig und hatte das Bedürfnis, die Augen zu schließen und einfach nach hinten umzufallen. Völlig entspannt grinsend hatte ich einen Bewegungsradius eines Bierdeckels.

Schon ein merkwürdiges Konzert. Eine grandiose Lichtshow. Ein klarer, satter, nie zu lauter Sound und dazu ein fast apathisches, abwesend wirkendes Duo auf der Bühne. Die beiden Herren, an denen die langen Jahre ihrer Musiker-Karriere auch nicht spurlos vorbei gegangen sind, zeigten kaum Emotionen. Mit dem Rücken zueinander agierten sie an ihren Instrumenten, Gitarre rechts am Bühnenrand, Keyboard links am Bühnenrand. Sie erledigten professionell und stumm ihren Job. Nach jedem dritten Lied hauchte einer von beiden ein schüchternes “Dankeschön” ins Mikro. Das machte sie schon wieder sympathisch. Ich werfe ihnen keine französische Arroganz vor, sondern bin froh über dieses eigenartig schöne Konzert, das so anders verlief wie üblich. Jeder Ton saß perfekt. Die homogene Masse an AIR-Fans tanzten sich gemeinsam in Trance.

AIR auf der Bühne

Keine geballten Fäuste, kein pogendes Publikum, keine mitreißende Ansprache des Bandleaders an seine Zuhörer. Nein, nicht einmal politische oder wenigstens philosophische Texte. Keine Revolution und Aufrufe zum Weltverbessern. Denn heute Abend im Haus Auensee war die Welt gut, so wie sie ist.

Written by Julius in: Allgemein, Leipzig |
Jan
20
2010
3

Kein Hals-, aber ein Beinbruch

Da haben alle guten Wünsche und Segen nicht genügt - den Kito hats trotzdem erwischt. Gleich am ersten, lang ersehnten Skitag hat ein fieser Schneehaufen nach einem Sturz ihm das Bein verdreht. Folge: Schmerzen im Knie und wie die mitgereiste Physiotherapeutin mutmaßte: ein beschädigtes Außenband. Ohje. Das lange Gesicht vom Kito hättet ihr sehen sollen! Es war ein Jammer. Er war kaum wieder aufzubauen. Tja, aber gegen solche Unfälle ist oft kein Kraut gewachsen. Zum Glück hat sich das liebe Knie in den zwei Zwangs-Pausen-Tagen soweit erholt, dass er den Rest der Woche wieder mitfahren durfte. Nun aber zu dem erfreulichen Teil in diesem Bericht. Es war ja schließlich ein richtig toller Skiurlaub.

Skigruppe Fröhlich

Skigruppe Fröhlich

Von unserer zwölfköpfigen “Skigruppe Fröhlich” kannten wir vorher nur eine Person, Kitos Bruder. Dementsprechend gespannt beäugten sich alle Gruppenmitglieder noch am ersten Tag. Doch Sport verbindet und so waren wir schon ab dem zweiten Abend ein lockeres Team, dass viel Spaß haben konnte. Tagsüber erkundeten wir in kleineren Trupps das Skigebiet “Wilder Kaiser/ Brixental”. Der Wahnsinn, 280 Pistenkilometer lagen vor uns und ich kann behaupten, dass wir einen großen Teil davon mindestens einmal gefahren sind.  Gegen Mittag kam die Skigruppe Fröhlich zusammen und speiste bei wunderbaren Alpenpanorama wahlweise Germknödel (für Kito) oder Gulasch (für Julius). Nach der Nachmittagstour kehrten wir in heimischen aber doch leeren Apres-Skibars ein eh wir zurück in unser Luxus-Ferienhaus fuhren. Da wurde es dann meist erst richtig lustig. Sekttrinken in der Sauna, Kochsessions, Spiele- und DVD-Abende - so gingen unsere anstrengenden Skitage zu Ende. Sehr schön.

Klingt wie ganz großes Schwärmen? Zu Recht. Wetter toll, Skigebiet super, Gruppe lustig. Alles jut. Glaubt ihr nicht? Dann schaut euch die Beweisbilder an…

Kito schont sein Knie jetzt vorsorglich und verzichtet auf seine wöchentliche Ration Unihockey. Sicher, um gut rehabilitiert den zweiten Skiurlaub für 2010 zu planen ;-)

Euer Julius

Written by Julius in: Urlaub |
Jan
08
2010
3

Schwarze Piste, wir kommen!

Damit es auch immer schön spannend auf diesen Seiten bleibt, haben wir unsere Koffer das erste Mal schon gepackt und fahren morgen in der Früh gen Süden in den tiefen Schnee. Und obwohl man derzeit auch nach Norden auf Rügen bei 29cm Neuschnee skifahren könnte, fahren wir doch lieber in die Alpen. Dieses Mal geht es nach Kufstein, oder war es doch Kitzbühl ;-). Und dieses Mal sind nicht wir die Organisatoren sondern nur Mitfahrer, auch das muss mal sein. 12 Männer, Frauen, Kinder sind es insgesamt, eine eigene Hütte haben wir und die Sauna ist hoffentlich schon vorgeheizt.

Die Vorfreude ist riesig, die neuen Ski schon mal kurz über Silvester angetestet und als gut empfunden, und der Helm, der langsam zur Pflicht wird (man wird ja nicht jünger, und was im Kopf ist, soll auch drin bleiben), ist auch eingetroffen. Hoffen wir nur, dass wir mit dem Auto gut durchkommen, im Radio hört man ja schon von einigen Problemchen. Aber es ist ja auch immer wieder das Gleiche, fällt mal bisschen Schnee, bricht gleich das Chaos aus. Wir finden es schön, endlich macht der Winter wieder seinem Namen aller Ehre und möge der Schnee noch lange liegen blieben.

Ski heil! Kito.

Written by Kito in: Urlaub |

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