Okt
22
2009
4

Na, ist denn schon Weihnachten?

Bei mir auf jeden Fall. Gerade hat mir eine kleine UPS-Frau ein Riesen-Paket (2m hoch, 11kg schwer) vorbeigebracht und ich wußte natürlich schon, was da drinnen ist; meine neue Telemark-Ausrüstung. Bis zum Auspacken musste ich mich noch bissl gedulden, da, als die Postfrau klingelte, ich grad mit einem Riesen-Abwasch-Berg zu kämpfen hatte und wie heißt es so schön; “erst die Arbeit, dann das Vergnügen”.


Und eigentlich kennt man solche Auspackszenarien nur von Apple Produkten, aber für mich gibt es noch was Besseres; die Vorfreude auf die Ski- und Wintersaison. Endlich wieder den ganzen Tag draussen an der frischen Luft und die Hänge hinunter sausen, abends vor den warmen Ofen lümmeln und Käse- (äh Schokoladen-) Fondue essen.

Das Geld hab ich mir erst mal von meiner Haus- und Familienbank geliehen und mit auf den dicken Schuldenzettel geschrieben. Es sei hier erst mal ein dickes Danke an meine Mutti gerichtet, ohne ihr wäre der Deal nie zustande gekommen.

Und nebenbei gehe ich gleich noch mit meinen neuen Hockeyschuhen Hockey spielen. Was für ein Tag und morgen ist dann auch schon Freutag. La Dolce Vita!

Ps.: Nicht über die Qualität der Fotos meckern, das Handy musste wieder herhalten.

Written by Kito in: Allgemein |
Okt
19
2009
6

Wann hast du das letzte Mal …

… etwas zum ersten Mal gemacht?

Tja, diese Frage kann ich in letzten Tagen öfters ohne Probleme beantworten. Geht los am vorletzten Sonntag. Ich habe mir von meinem ersten Gehalt eine schicke, große, semiprofessionelle, digitale Spiegelreflexkamera ersteigert. Bei ebay. Mein Herz schlug bis zum Hals als die letzten Auktionssekunden runterzählten, sich die Gebote übertrafen. Nur meins war noch zum Schluss übrig. Und nun ist sie fast meine! Welche? Gut, für alle Kenner (also Papsi, Rico und Markus): die Fujifilm S5 pro. Ja, Papsi, da passen alle meine Nikon-Objektive drauf. Ich freu mich riesig. Die Vorfreude steigt exponential zur Länge der Lieferdauer. Genug mit der Schwärmerei. Ihr treuen Blogfans werdet ja als erste die Bilder bewundern dürfen.

So, weiter gehts mit der Woche. Dienstag abend spielten “Die Sterne” im Cone Island. Das durfte ich mir nicht entgehen lassen. So schleifte ich meine neue Kollegin  Jasmin mit und wir hatten einen schönen Abend zu schöner alter Musik. Wunderbar!

Aber das Wochenhighlight kommt ja erst noch! Meine Chefs hatten uns für ein verlängertes Wochenende zu einem Surfkurs an der Ostsee eingeladen. So war dann der Donnerstag ein recht kurzer Arbeitstag, weil punkt 15 Uhr Abreise angesagt war. Tja Kinners. Während anderswo in Deutschland Frau Holle zugange war und fleißig Schnee verteilte, zwängten wir uns in Neoprenanzüge und surften auf dem Salzhaff umher. Gefühlte 1°, Regen, trübe Sicht und Sturmböen machten dieses Vorhaben nicht attraktiver. Und trotzdem stiegen wir mutig ins Wasser, ertrugen blaue Flecken, rote Hände und erste Erfrierungserscheinungen an den Zehen. Doch genau wegen dieser Widrigkeiten sind wir sehr stolz auf unsere Leistungen.

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Abends wurden wir mit guter deutscher Küche belohnt eh wir es uns in unserer Hütte gemütlich machten. Nach ein paar Rum-Cola waren die Spieleabende gesellig und echt lustig.

Ich schwärme und schwärme. Da fehlt nur noch ein kleiner Link, nein, Schleichwerbung sieht anders aus. Dies ist ein Tipp, von Freund zu Freund. Wer mal ein paar richtig nette Tage an der Ostsee haben möchte, coole Surfer kennenlernen möchte, und das Flair von Toskana erleben will, der sollte nach San Pepelone fahren.

Insgesamt hat dieser Ausflug wirklich teambildend gewirkt. Wir hatten mal richtig Zeit, uns kennen zu lernen, nette Stunden außerhalb des Büros und entwickelten einen lockereren Umgang miteinander.

Ein paar der unendlich vielen Beweisfotos stelle ich in den nächsten Tagen zur Verfügung. Aber ein bissl müsst ihr noch warten…

Rock on, euer Surfgirl!

jr

Written by Julius in: Allgemein, Leipzig |
Okt
17
2009
3

Ausm Arzgebirch

Nach dem ich schon einige Gerüchte von Freunden, Familie und dem Kachelmann gehört hatte, wollt ich mir selber ein Bild davon machen. Und ja, es ist so, es hat sich bewahrheitet; in Altenberg/Erzgebirge ist die zweite Jahreszeit (nach Winter folgt strenger Winter) angebrochen. Knapp 50 cm liegen hier, seit 1975 der meiste Schnee im Oktober. Die Fotos sind leider nicht die besten, die Handykamera musste erhalten. Aber bald, sag ich euch, kommt Julius mit ihrem Profiequipment vom ersten Gehalt.

Bild 1bild3

Doml und ich haben uns gestern mit einem BMW (für die Nichtkenner -> Heckantrieb) und Sommerreifen in die Berge gewagt und es hat wirklich lang gedauert, die Kneipen unterwegs, zum Aufwärmen, nicht mitgezählt. Und es schneit fröhlich weiter. Julius plagt sich an/in der Ostsee mit Surfen und ich kann Ski fahren gehen. Na, was ist bester? Umfrage gestartet. (Julius: kalte Zehen und Hände, Kito: viel Schnee, dicke Sachen und ein Kamin).

Was gibt es noch. Als letzter Hinterwälder habe ich gerade ein Update von Wordpress gemacht. Also falls ihr noch ein paar Fehler findet, schreibt uns. Vielleicht nutzt man ja die langen Winternächte mit dem Versuch, wie es auch Markus vorhat, mit einem neuen Design. Versuch, habe ich geschrieben.

Written by Kito in: Heimat |
Okt
04
2009
5

Unser LE

Der erste Lagebericht ist fällig und JA, ich habe mir einen ganzen Monat Zeit gelassen, die Leser warten lassen. Doch nun hier mein erster Logbucheintrag aus meinem LE.

Ich habe einen Job angefangen, bin in eine WG gezogen und lebe mich so langsam in meinem neuen Lebensabschnitt nach dem Studium ein. Klar, vieles ist anders. Auf einmal bekomme ich regelmäßig Geld auf mein Konto überwiesen. Und der Absender heißt mal nicht “BAföG-Amt” oder “Papa”. Ich bekomme nun plötzlich so viel Geld, dass ich erstmals seit sehr vielen Jahren nicht nach einem Nebenjob Ausschau halte. Um dieses regelmäßige Geld zu erhalten, muss man im Gegenzug regelmäßig, quasi 40 Stunden die Woche, arbeiten. Das ist eben die zweite Umstellung zum Studium. War meine Tagesplanung vor einigen Monaten noch abhängig von meinem Müdigkeitsgrad und meinem Motivationslevel, ist nun vorbestimmt, wo ich einen Großteil meines Tages verbringe: im Büro. Aber! ES IST TOLL! Ich fahre super gern auf Arbeit, mag meinen Arbeitsplatz, meine Kollegen, meine Aufgaben, und bin zwar immernoch gegen Feierabend völlig k.o., doch dennoch glücklich. Also alles im Lot soweit.

Auch die erneute wohnliche Trennung zwischen Kito und mir funktioniert ganz gut. Ich geh halt unter der Woche arbeiten, bau mir meinen kleinen Alltag mit Sprachkursen, WG-Kochabenden und Fitness-Studio-Kursen auf. Und am Wochenende besucht mich der Kito und wir entdecken zu zweit die vielen coolen Freizeitmöglichkeiten von unserem LE.

Unter Beweisfotos seht ihr eine kleine Auswahl an Bildern von unseren letzten Wochenenden. Paddeln, Museum, Slacklinen, Zoo, Drachensteigen, Radtouren sind so einige bereits abgehakte Tätigkeiten.

Tja Leute. Klingt alles gut, klingt alles so, als gehe es mir super und als hätte ich keine ernsthaften Probleme. Ist auch so.

Drückt die Daumen, dass es weiter so geht ;-)

Bis bald, har det bra,

euer Julius

Written by Julius in: Allgemein, Heimat |

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