Okt
29
2008
3

Ihr werdet es nicht glauben …

Und es schneit schön weiter vor sich hin.

Und es schneit schön weiter vor sich hin.

… aber so wird es bald sieht es bei mir aus.

Written by Kito in: Gjøvik |
Okt
29
2008
3

Gewonnen

Es war ein heimlicher Wettkampf zwischen Kito und mir, also zwischen Gjovik und Oslo. Wo wird es zuerst schneien? GEWONNEN

Written by Julius in: Allgemein, Oslo |
Okt
28
2008
3

Der Winter klopft an!

Heute früh zeigte sich die Landschaft das erste Mal fast komplett in weiss. Leider war es nur der Nachtfrost, doch gegen Abend ging Regen in leichten Schneefall über. Und nachdem Julius rausgefunden hat, dass die Schneekanonen in Trysil schon in Betrieb sind, würde ich sagen, der Winter kommt.

Written by Kito in: Gjøvik |
Okt
27
2008
3

Anders Teil III

Um auch dieser Kategorie wieder ein wenig mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, und um euch von den merkwuerdigen Dingen dieses Landes in Kenntnis zu setzen, hier Teil III:

Zebrastreifen berechtigen immer dazu, ohne sich umzuschauen, ueber die Strasse zu gehen. Ernsthaft. Einfach rueberlaufen. Prompt bleiben alle Autos stehen, warten freundlich, und lassen den Fussgaengern den Vorrang. Umsonst uralte Weisheiten aus der Kindheit, die anfangs noch in meinem Kopf spukten: “Erst gucken, dann gehen”. Hinfaellig. Dies hat natuerlich zur Folge, dass der komplette Stadtverkehr nur noch im Schneckentempo vorankriechen kann, einschliesslich Bus und Strassenbahn. Habe mich inzwischen sehr daran gewoehnt immer Vorrang zu haben. Bleibt zu hoffen, dass ich waehrend meiner Eingewoehnungsphase nach meiner Ankunft in Deutschland auf halbwegs tolerante Fahrer treffe, sonst wirds kritisch.

Ohja, eine ganz andere Eigenart betrifft das Thema Mahlzeiten. Das ist wirklich eine Umstellung. Ich versuch es mal zu erklaeren. Frokost gibt es morgens wie gewohnt, Lunsj folgt dann meist in Form eines kalten Snacks zwischen 11 und 13 Uhr. So weit, so gut. Aber jetzt kommts. Middag ist ein warmes Essen im Kreise der Familie. Wenn alle von einem langen Tag nach Hause kommen, wird ordentlich gekocht und zusammen gegessen. Das ist so zwischen 16 und 18 Uhr. Ganz schoen zeitig fuer ein ordentliches Abendbrot. Tja, deshalb gibt es abends ab 21 Uhr noch Kaffee und Kuchen. Verrueckte Norweger.

Written by Julius in: Eigenarten |
Okt
27
2008
0

Da bin ich dabei … oder auch nicht

Ja, ich habe mich auf das Wochenende gefreut. Und das hatte auch seine guten Gruende. Immerhin stand ein weiterer Kitobesuch an, der Wetterbericht ueberschlug sich mit guten Meldungen und ich war im Besitz zweier Konzertkarten fuer “The Streets”, zweifelsohne einer meiner Lieblingsbands. Mein Gott habe ich mich darauf gefreut. Haette schoen werden koennen. Ich in meinem Samstag-abend-Konzert-outfit, neben mir Kito, tanzend im ausverkauften Rockefeller mitten in Oslo. Der geneigte Leser mag sich ueber die vermehrte Anhaeufung des Konjunktivs wundern. Haette - wenn Mike Skinner, Bandleader der Streets, nicht mit einer fiesen Mandelentzuendung im heimischen Krankenhaus liegen wuerde statt fuer mich zu singen. Pah. Also 180`-Wende. Statt Abgehen hiess es nun Filmschauen, statt Cocktail in der Bar gab es ein Bier und Schoki im Wohnheimzimmer. Aus Solidaritaet fingen meine Mandeln noch am Samstag an, auch ein bissl anzuschwellen und zu schmerzen. Genug der Details!

Written by Julius in: Allgemein, Oslo |
Okt
24
2008
1

Heute …

… habe ich ein bisschen verschlafen. Aber wem interessiert das hier schon :-) Na ja gestern war Donnerstag und das ist hier der Tag der Party, dementsprechend laut war es auch in meinem Wohnheim, die letzten Türen wurden heute früh kurz vor 6 Uhr zugeschmissen. Dafür gab es heute früh so einen Ausblick:

Blick von meinem Wohnheim

Written by Kito in: Gjøvik |
Okt
23
2008
2

Esperanto

Hui, mir schwirrt der Kopf. Bin ab heute fleißige Teilnehmerin eines Norwegisch-Sprachkurses. Dieser findet jeden Dienstag und Donnerstag statt und wird von der Handelskammer organisiert. Heute war mein Debüt. Die übrigen Schüler kommen aus Portugal, Russland, Vietnam, was weiß ich. Unsere Sprachlehrerin Hege spricht norwegisch. Nur wenn wir sie nach zahlreichen norwegischen Umschreibungen immer noch nicht verstehen, weicht sie auf Englisch aus. Dieser Mix aus Sprachen ist herausfordernd, aber auch anstrengend. Ich soll norwegisch sprechen, auf englisch erklären, denke und schreibe aber deutsch. Hammer. Ich bin wirklich dafür, dass man mal auf hoher Ebene über die Einführung einer Universalsprache wie Esperanto nachdenkt.

Written by Julius in: Allgemein, Oslo |
Okt
22
2008
0

Es wird kälter …

…, denn heute waren die Pfützen zugefroren. Aber der See leider noch nicht. Kurze Info mal zu dem See. Der See heißt Mjøsa und ist der größte und tiefste (468m!!!) See Norwegens. Von Süden bis zum Norden sind es 117 km und die breiteste Stelle beträgt 15 km. Und die ist wirklich breit, ansonsten ist der See gerade mal überall ca. 1km breit. Aber auf was ich jetzt eigentlich hinaus wollte ist, da der See nur von einer Brücke (mit 1.420 m die viertlängste Norwegens) gekreuzt wird, warten die Leute gespannt auf den Frost, damit sie dann mit dem Auto!!! einfach so auf die andere Seite fahren können. Ist das nicht Wahnsinn! Die fahren dann einfach mal so über den tiefsten See. Ich wünsche denen alle schon mal lykke til (viel Glück).

Written by Kito in: Gjøvik |
Okt
20
2008
3

Auf ein Neues

Kinder, wie die Zeit rast. Schon wieder eine Woche samt Wochenende rum. Kito hat ja schon den Freitagabend beschrieben, bleibt es an mir, den Rest niederzuschreiben. Auf geht´s.

Für Samstag habe ich mir etwas ganz Cleveres einfallen lassen. Ich wollte unbedingt an einem Stadtrundgang, alternativ an einer Stadtrundfahrt, teilhaben. Wie alles in Oslo ist auch dies sehr teuer. Aber es gibt eine neuartige Lösung. Man kann Stadtrundgänge mittlerweile als mp3-Datei kaufen und per iPod abspielen. Tja, nun bin ich also stolze Besitzerin eines gesprochenen Stadtrundgangs durch Oslo. Stöpsel ins Ohr gesteckt, Kito an die Hand genommen und los gings kreuz und quer durch das ehemalige Christiania, wie Oslo früher hieß (jaja, solche Infos habe ich nun parat). Fazit: kann diese Audio-Rundgänge nur empfehlen, einmal bezahlt lassen sie sich immer wieder anhören, teilen, verschenken. Großartige Sache.

Samstagabend waren wir dank mehrstündiger Wanderung durch die Stadt doch zu kaputt um das Nachtleben noch einmal zu erproben. Es wurde also ein ruhiger Abend, an dem wir unseren Weihnachtsurlaub mal durchplanen konnten. Vom ursprünglichen Plan auf die Lofoten zu fliegen kamen wir durch Wetterprognosen und horrender Flugpreise doch schnell ab. Stattdessen buchten wir kurzerhand eine Hütte im größten norwegischen Skigebiet Trysil. Klein, aber billig beschreibt unsere Unterkunft, in der wir unser erstes Weihnachtsfest ohne Familie feiern wollen, am besten. Na mal sehen, bis jetzt klingts noch total romantisch und ich freu mich wie verrückt drauf.

Mit dem Sonntagsbesuch auf der Museumsinsel Bygdøy rundeten wir das Wochenende ab. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, gelbrot leuchtende Bäume machten es uns einfach, den ganzen Tag draußen zu verbringen. Nach dem Erkunden des norwegischen Volksmuseums, in dem über 150 orginalgetreuer Hütten aus allen Landesteilen einen sehr guten Einblick in die norwegische Geschichte liefern, radelten Kito und ich die Insel ab. Kaffeetrinken auf einer sonnigen Bank, französischen Kindern beim Krabbenfischen zuschauen, Paddler beobachten, Ruhe genießen, und und und. Traumhaft entspannend. Gestärkt durch diese Eindrücke kann die neue Woche kommen! Auf ein Neues! Euer Julius

P.S. Eindrücke wie immer unter der Rubrik “Beweisfotos”

Written by Julius in: Allgemein, Oslo |
Okt
20
2008
0

Wochenendeanfang -> Freitag

So, was gibt es neues zu berichten? Eigentlich wieder mal ne ganze Menge, denn immerhin haben wir beide das Wochenende wieder in Oslo verbracht. Freitag traf man sich im Chateau Neuf, zum schon zur Tradition gewordenen Endlich-Wochenende-Bier. Man kann es auch gut als Vorspiel bezeichnen, denn nirgendwo ist das Bier billiger denn hier. Abends stand nämlich ein Konzert auf unserer ‘Do-To-Liste’ (Insider, bitte keine Kommentare), ein Konzert der norwegischen Band Ehem. Die Band ist in Richtung Blues einzuordnen und damit auch tanzbar. Gespielt wurden viele gecoverte Hits von den Blues Brothers, Aretha Franklin bis hin zu Ray Charles. Paar Schnulzen waren natürlich auch dabei, aber die sind des Geschriebenen nicht wert. Reingekommen sind wir wieder fast umsonst (die Garderobe mal nicht mit gerechnet), es kostete uns lediglich ein Kaffee und ne Cola in der Bar nebenan mit Hinterein(aus-)gang zum Club. Ach ja, und es war legal, der Betreiber selbst hat uns den Tip gegeben (Anmerkung für Markus). Aber war auch gut so, denn immerhin kam das Bier hier drinnen dann 7,- Euro. Wir haben es mit Cola gestreckt, um mehr davon zu haben. Das Besondere an diesem Club namens Smuget ist, dass jede Band, die hier auftreten will, mindestens 3×45 Minuten spielen muss. Wir sind bis zum Ende des zweiten Aktes geblieben, mein Ohr tat weh, die Musik war einfach zu laut und viele Norweger nun auch schon besoffen. Doch nun stand uns noch die abenteuerliche Reise zurück ins Wohnheim an. Da es nun schon halb drei war, und wir dies auch schon von vornherein wussten, dass es lange gehen wird, haben wir mit schlauer Vorbedacht die Fahrräder mit runtergenommen. Nun hieß es den ganzen Berg wieder rauf. Puh, haben wir gekeucht, Kilometer müssten es an die 5 gewesen sein, Höhenmeter 400. Vielleicht. Geschafft und zufrieden sind wir dann auch ins Bett (Matratze) gefallen und haben uns schon auf den nächsten sonnigen Tag in Oslo gefreut.

Muss kurz eine Pause machen, mit schreiben, sonst wird der Artikel zu lang, und außerdem muss ich zum Hockey, meinen Körper schunden. Bis gleich!

Written by Kito in: Oslo |

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