Nov
14
2009
2

Na endlich…

Wie die Zeit rast. Mann Mann Mann.
Aber nun endlich habe ich es geschafft, die ersten Bilder, die wir mit der neuen obertollen Digitalkamera geschossen haben, online zu stellen. Taaadaaa. Tja, was braucht es große Worte? Schaut euch einfach die Bilder an. Wir waren im Zoo unterwegs und fotografierten alles, was sich bewegte ;-)

Gut, ich muss zugeben, dass einige Fehlschüsse dabei waren, die schnellstens eliminiert werden mussten. Aber das liegt wohl noch an der ungewohnten Handhabung. Trotzdem macht es ungemein Spaß, die Kamera zu erproben, die Einstellungen zu testen und sich über die Ergebnisse zu freuen. Das Bedienheft ist dick, also werde ich wohl noch eine ganze Weile brauchen, um wirklich sicher im Umgang mit der neuen Technik zu sein.

Eines der ersten Spielereien von Kito

Eines der ersten Spielereien von Kito

Ich nehme euch mit auf diesen Weg und lasse euch durch Bilder an der (hoffentlich tatsächlich stattfindenden) Entwicklung teilhaben. Also los jetzt, Teil I unter “Beweisfotos”…

Noch eine Anmerkung: zur Zeit gibt es einen kleinen Bug, bei Verwendung der NextGen Gallery in Verbindung mit 1&1 können keine ordentlichen Thumbnails mehr erstellt werden. Sehr ärgerlich. Deshalb nicht wundern, wie hässlich die aktuelle Galerie aussieht. Es ist nicht unser Fehler. Also: Schön die Bilder im Großformat durchblättern und nebenbei überlegen, welchen alternativen Anbieter ihr uns statt 1&1 empfehlen könnt.

Julius

PS.: Der Bug wurde mit einem kleinen Trick behoben. Bei 1&1 benutzt der Server PHP-Version 4.9.4, benötigt wird aber mindestens php 5. Falls jemand das gleiche Problem habt, schreibt euch einfach eine .htaccess Datei mit dem Inhalt:

AddType x-mapp-php5 .php

AddHandler x-mapp-php5 .php
und ladet sie hoch. Voila

Written by Julius in: Allgemein,Heimat,Leipzig |
Okt
17
2009
3

Ausm Arzgebirch

Nach dem ich schon einige Gerüchte von Freunden, Familie und dem Kachelmann gehört hatte, wollt ich mir selber ein Bild davon machen. Und ja, es ist so, es hat sich bewahrheitet; in Altenberg/Erzgebirge ist die zweite Jahreszeit (nach Winter folgt strenger Winter) angebrochen. Knapp 50 cm liegen hier, seit 1975 der meiste Schnee im Oktober. Die Fotos sind leider nicht die besten, die Handykamera musste erhalten. Aber bald, sag ich euch, kommt Julius mit ihrem Profiequipment vom ersten Gehalt.

Bild 1bild3

Doml und ich haben uns gestern mit einem BMW (für die Nichtkenner -> Heckantrieb) und Sommerreifen in die Berge gewagt und es hat wirklich lang gedauert, die Kneipen unterwegs, zum Aufwärmen, nicht mitgezählt. Und es schneit fröhlich weiter. Julius plagt sich an/in der Ostsee mit Surfen und ich kann Ski fahren gehen. Na, was ist bester? Umfrage gestartet. (Julius: kalte Zehen und Hände, Kito: viel Schnee, dicke Sachen und ein Kamin).

Was gibt es noch. Als letzter Hinterwälder habe ich gerade ein Update von WordPress gemacht. Also falls ihr noch ein paar Fehler findet, schreibt uns. Vielleicht nutzt man ja die langen Winternächte mit dem Versuch, wie es auch Markus vorhat, mit einem neuen Design. Versuch, habe ich geschrieben.

Written by Kito in: Heimat |
Okt
04
2009
5

Unser LE

Der erste Lagebericht ist fällig und JA, ich habe mir einen ganzen Monat Zeit gelassen, die Leser warten lassen. Doch nun hier mein erster Logbucheintrag aus meinem LE.

Ich habe einen Job angefangen, bin in eine WG gezogen und lebe mich so langsam in meinem neuen Lebensabschnitt nach dem Studium ein. Klar, vieles ist anders. Auf einmal bekomme ich regelmäßig Geld auf mein Konto überwiesen. Und der Absender heißt mal nicht “BAföG-Amt” oder “Papa”. Ich bekomme nun plötzlich so viel Geld, dass ich erstmals seit sehr vielen Jahren nicht nach einem Nebenjob Ausschau halte. Um dieses regelmäßige Geld zu erhalten, muss man im Gegenzug regelmäßig, quasi 40 Stunden die Woche, arbeiten. Das ist eben die zweite Umstellung zum Studium. War meine Tagesplanung vor einigen Monaten noch abhängig von meinem Müdigkeitsgrad und meinem Motivationslevel, ist nun vorbestimmt, wo ich einen Großteil meines Tages verbringe: im Büro. Aber! ES IST TOLL! Ich fahre super gern auf Arbeit, mag meinen Arbeitsplatz, meine Kollegen, meine Aufgaben, und bin zwar immernoch gegen Feierabend völlig k.o., doch dennoch glücklich. Also alles im Lot soweit.

Auch die erneute wohnliche Trennung zwischen Kito und mir funktioniert ganz gut. Ich geh halt unter der Woche arbeiten, bau mir meinen kleinen Alltag mit Sprachkursen, WG-Kochabenden und Fitness-Studio-Kursen auf. Und am Wochenende besucht mich der Kito und wir entdecken zu zweit die vielen coolen Freizeitmöglichkeiten von unserem LE.

Unter Beweisfotos seht ihr eine kleine Auswahl an Bildern von unseren letzten Wochenenden. Paddeln, Museum, Slacklinen, Zoo, Drachensteigen, Radtouren sind so einige bereits abgehakte Tätigkeiten.

Tja Leute. Klingt alles gut, klingt alles so, als gehe es mir super und als hätte ich keine ernsthaften Probleme. Ist auch so.

Drückt die Daumen, dass es weiter so geht ;-)

Bis bald, har det bra,

euer Julius

Written by Julius in: Allgemein,Heimat |
Jun
25
2009
2

BRN – bunt, aber nix mehr von Republik

Seit Jahren findet im Juni die BRN, die bunte Republik Neustadt, in Dresden statt. Und endlich habe ich es auch einmal geschafft, mir das Treiben anzuschauen. Angefangen hat alles 1990 in einem wirklichen Versuch, aus einem Teil der Dresdner Neustadt eine eigenständige Mikronation zu basteln. Ein Monarch als Oberhaupt, eigene Zahlungsmittel, Flagge und ein zünftiges Straßenfest zur Einweihung gehörten selbstverständlich dazu. Diese kleine Nation bestand nur sehr kurz, 1993 löste sich die “provisorische Regierung” auf.

Übrig blieb das Straßenfest, dass sich im Laufe der Jahre vom hochalternativen und antikommerziellen Fest zu einem gut durchorganisierten, von Polizei und Ausschreitungen begleiteten und weitgehend kommerziellen Event gewandelt hat. Sicher, auch heute gibt es noch kleine Buden mit Selbstgekochtem, Flohmarktähnliche Stände mit abgewetzten Teddybären. Doch die gut ausgebauten Bierstände und üblichen Jahrmarkt-Bratwurstanbieter überwiegen.

Als Besucher wandelt man durch die sonst so vertraute Neustadt, erkennt kaum eine Ecke wieder und entdeckt jede Sekunde etwas Neues. Aus allen Richtungen strömt Musik heran, jeder Balkon bietet dabei seine eigenen DJ-Künste dem tanzwilligen Fußvolk an. Und ja, das Fußvolk tanzt, singt. Je weiter die Sonne sinkt, desto ausgelassener wird gefeiert. Der Alkohol ist billig, die Musik vielseitig und so findet sich jeder irgendwo wieder.

Wir streiften eine ganze Weile durch dieses Gemenge, tranken hier ein Bier, schauten da und landeten schließlich an der Alunabühne. Dort spielten “Los Banditos”, eine uns wohl bekannte Band, die sich durch instrumentale, schnelle, fast ska-ähnliche und dadurch sehr tanzbare Musik auszeichnet. Ein Hochgenuss. Ein bisschen Gepoge für die Jungs, ein bisschen Gezappel für mich und alle waren zufrieden. Nach dem viel zu kurzen Konzert zogen wir weiter, fanden einen ausnahmsweise ruhigen Hinterhofbiergarten, in dem wir versackten. Auf dem Heimweg gab´s noch eine deftige Fettbemme. Was muss, das muss! Zufrieden ins Bett geplumpst, während draußen noch lange laute Klänge zu hören war.

Nun war ich auch einmal dabei, habe die BRN gesehen und erfahren. Im Grunde habe ich es mir weitaus alternativer, konspirativer und ausschreitender vorgestellt. Nix da. Der Durchschnittsbesucher ist ein neugieriger, weder ärmlich noch alternativ anmutender Bürger, der halt mal bei einem Straßenfest mit einem Bierchen in der Hand zu guter Musik mit dem Fuß wippen möchte und sich dabei mächtig unspießig findet.

Bilder? Kennt ihr! Beweisfotos!

Euer Julius

Written by Julius in: Allgemein,Heimat |
Jun
10
2009
0

Schnapszahl

Es ist schon erstaunlich, wie sich Freund Zufall manchmal in unseren Alltag einmischt. Erst gestern entdeckte Kito mit seinen Kommilitonen, den wir liebevoll Mob nennen, die Seite wolframalpha.com. Diese Seite erstellt in Windeseile Statistiken, Tabellen, Übersichten. Die Ergebnisse kommen fein strukturiert daher und sehen allesamt wie ein ordentliches Handout für die nächste Präsentation aus.

Zu Unternehmen zeigt wolframalpha auch gleich mal ein paar Zahlen aus der Bilanz auf. Der Wahnsinn.

Oh, ich bin abgeschweift. Nochmal zurück zu Kito. Der hat gestern auch mal sein Geburtsdatum eingegeben, rein aus Interesse. Das Ergebnis erstaunt: gestern war sein 9.999ster Lebtag. Schlaue Rechenköpfe kommen schnell drauf, dass heute der 10.000ste Tag im Leben des Christian Sommerschuh sein muss. Das sollte gefeiert werden!

Ich bleib dabei: nur der Zufall wollte, dass er gerade gestern diese Seite entdeckte!

Written by Julius in: Allgemein,Heimat |
Mai
26
2009
2

Kaputt gespielt

He liebe Leser,

oh Mann, die Sonne brennt, es ist schwül, eigentlich nix für meine skandinavische Haut. Der Tag ist zäh und daher auch ziemlich unproduktiv. Hinzu kommt die körperliche Erschöpfung, die eindeutig aus den vergangenen beiden Wochenenden resultiert. Was da los war? 

Das Wochenende vom 16. bis 18. Mai verbrachten wir wie angekündigt im wunderbaren Oslo, feierten den Nationalfeiertag und verhielten uns wie echte kleine Norweger. Fähnchen, Schleife, Nationalfarben, Mitfeiern und Winken. Ein richtig gelungener Tag, der dadurch gekrönt wurde, dass wir uns in den Zug der Schüler einreihten und mit ihnen vor das Schloss zogen. So standen auch wir für ein paar Sekunden unter dem Schlossbalkon, von dem uns eine freundlich royal lächelnde Königsfamilie zuwinkte. Was für ein großer Augenblick. Insgesamt zeigen wir in Norwegen schon beinahe mehr Patriotismus als im eigenen Lande. Komisch, aber wahr.

Weil ich zu faul zum Schreiben bin und Bilder sowieso mehr sagen als 1000 Worte, verweise ich an dieser Stelle gern einmal mehr auf die Kategorie Beweisbilder. Schaut mal rein!

So, am Montag, den 18. Mai landeten wir also wieder im heimatlichen Berlin. Schnell Sachen auspacken, Rucksack ausleeren, und die nächste Tour vorbereiten. Denn von Mittwoch bis Sonntag hieß es: Paddeltour auf der Unstrut. Sagt euch nix? Mir vorher auch nicht. Die Unstrut ist ein Fluss, der in Naumburg in die Saale mündet und sich vorher durch die idyllische Landschaft Sachsen-Anhalts schlängelt. Eine wunderbare Gegend, die ich vorher nicht kannte.

Sechs Mann, ein Hund, vier Boote und Outdoorausrüstung – und schon gings los. Einfach treiben lassen, Baden, Biwaken und die Natur genießen. So verbrachten wir vier einmalige Tage. Echt, es ist schwer, diese Erlebnisse für Außenstehende in Worte zu fassen. Insgesamt war es eine runde Tour, von der wir völlig erschöpft und glücklich wieder heimgekehrt sind. Ich fühl mich gut, gesund, bin schon ein bisschen braun geworden und merke bei solchen Aktionen sehr deutlich, wie wohl ich mich in der freien Natur fühle.

Gutes Schlusswort, wie ich finde.

Bis demnächst

Euer Julius

Written by Julius in: Heimat,Oslo |

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