Aug
16
2010
2

Zurück aus dem Urlaub …

… und heute gleich wieder der erste Arbeitstag. Die Extreme ist kaum zu übertreffen; erst tiefste Natur und nächtigen in der Blockhütte, nun wieder vor dem Rechner sitzen. Das Leben kann so gemein sein.

Dieses Jahr müssen wir auch bisschen mit unseren Urlaubstagen sparen, denn die ungünstigste aller Kalender-Konstellationen hat dieses Jahr Deutschland erwischt und beschert uns alle Feiertage zum Wochenende. Letzte Woche waren wir nun in der Ferienregion Berchtesgadener Land. Zuerst haben wir 3 Tagestouren von unserer Pension aus gestartet und nachdem wir fit im Bereich Bergwandern waren sind wir noch mal 3 Touren von Hütte zu Hütte gelaufen. Es war wirklich ein schöner Urlaub. Das Wetter hat einigermassen mitgespielt, zuerst gab es Sonnenbrand, am Ende Regen, doch das stört einen echten Wandersmann und -frau nicht. Auf der Rückfahrt haben wir uns noch Salzburg und Burghausen angeschaut. Doch, wie immer, sagen Bilder mehr als 1000 Worte. Also seht selbst!

Written by Kito in: Allgemein, Urlaub |
Jul
01
2010
2

Warum immer soweit reisen, …

… wenn’s in der Heimat doch immer am schönsten ist. Und die Sächsische Schweiz kann man nicht oft genug besuchen. Da Julius schon letztens mit ihrer Gruppe dort war und ich zusammen mit meinem Cousin Hänsi unsere Chesterfield-Couch in Berlin holen mussten und ich deshalb nicht mitkommen konnte, schreite es nur so nach einer Wiederholung. Aber alles der Reihe nach.

Hänsi und ich sind also nach Berlin gereist und haben Möbelfuhrunternehmen gespielt. Ich glaube insgesamt sind wir zweimal komplett von Ost nach West und von Süd nach Nord gefahren. Ein Schrank musste dahin, der andere dorthin und ein Fahrrad noch nach da. Doch das Hauptanliegen war natürlich die Abholung unserer “neuen” Couch. Und eigentlich sind es ja drei. Ich sag euch, die drei kubischen Elemente in einen Transporter zu frachten ist schwieriger als Tetris im zehnten Level zu spielen. Ich glaube 2 Stunden haben wir gebraucht, bis alles passte. Ach ja, und ein Schrank musste ja auch noch mit rein und in Halle wieder raus. War trotzdem eine schöne Fahrt, schönes Wetter und viel gequatscht.

Danach war ich noch mal für fünf Tage (Julius berichtete) in Rom. War aber eigentlich nicht der Rede wert. Gearbeitet hab ich dort. Doch am meisten hab ich mich gefreut den Micha mal wieder zu sehen. Gab ja viel zu berichten, denn immerhin haben wir uns fast vier Jahre nicht gesehen. Also alles in den fünf Tagen nachgeholt, und uns die Pizza, den Wein und das Gelatino schmecken lassen.

In Leipzig sind wir in das Kubb-Fieber gefallen. Kubb - was ist denn das? Kubb, auch Hägars Wikingerschach genannt, ist ein Geschicklichkeitsspiel, was man wunderbar auf jeder Wiese und jedem Wetter spielen kann. Und da sich auf unserer “Kubb”-Wiese nebenan auch gleich noch unser Lieblings-Draussen-Lokal “Zierlich-Manierlich” befindet, kann und konnte man uns dort des Öfteren spielen sehen. Es gibt zwei Teams, die versuchen, gegenseitig fünf Klötzer umzuwerfen und am Ende den König. Zu kompliziert? Kommt vorbei, wir zeigen es euch. Und nachdem wir nun fleißig trainiert hatten, haben wir uns auch gleich noch für den 1. Kubb-Cup Leipzigs angemeldet. Gewonnen haben wir leider nicht, aber zusammen mit Paula und Birk das jüngste Team des Turniers gestellt.

Da das Wetter auch immer mehr mitspielt, hält uns eigentlich nichts mehr in unseren eigenen vier Wänden. Jedes Spiel der Fußball-WM wird unter freien Himmel angeschaut, ganz nach unserem Motto “Keine Bar doppelt - Jedes Spiel woanders”. Und wenn wir zu viel vom Fußball haben, geht’s zum Klettern in den Steinbruch bei Brandis oder wie letztes Wochenende zum boofen in die Sächsische Schweiz.

Urlaub haben wir trotzdem noch gebucht. Im August soll es in die “richtigen” Berge gehen, die Alpen. Julius war noch nie im Sommer da, und weil sie im August Geburtstag hat, wird ihr der Wunsch auch gleich noch mit erfüllt.

Ach so, und falls sich jemand fragt, was ich so eigentlich unter der Woche treibe; da schreibe ich fleißig an meiner Diplomarbeit. Mein neues Zuhause, die Deutsche Nationalbibliothek. Das Thema, “Der Einsatz der Integral-Fotografie als 3D-TV System”. Nicht schlecht, was? Hab ich mir selber überlegt und spannend ist das Thema allemal. Und ich verspreche euch, bald tragt ihr keine Brille mehr, wenn ihr im Kino 3D-Effekte erleben wollt ;-)

Schaut euch die Fotos an!

Written by Kito in: Leipzig, Urlaub |
Jun
08
2010
0

Endlich Sommer - Endlich Draußen sein!

Ups, schon wieder eine ganze Weile her seit dem letzten Eintrag. Aber ehrlich: seitdem ich eh mindestens 8 Stunden täglich beruflich im Web unterwegs bin und für meinen Job blogge, twittere und surfe, sinkt die Lust, auch privat eben diese Tätigkeiten auszuüben. Viel viel viel Lieber bin ich bei diesem wunderbaren Wetter draußen unterwegs. Und so waren unsere vergangenen Wochenenden von Outdooraktivitäten geprägt.

Mitte Mai ging es zusammen mit Viv, Alex und Frasier nach Oslo. Wieder einmal stand Fähnchenschwenken, Nationalhymnesingen und Eisessen zum Nationalfeiertag Norwegens auf unserem Programm. Einfach wunderbar! Krabbenessen, Bootfahren, die Stadt entdecken. Wir suchten uns bisher unbekannte Stadtviertel auf, ließen uns treiben und genossen die Zeit in Norwegen. Ja, eine lustige Zeit, nicht zuletzt aufgrund unseres Überraschungsbesuchs, der uns Lachtränen in die Augen zauberte.

Aber seht selbst: Bilder unter “Beweisfotos“.

Dort seht ihr auch Fotos von unserm nächsten Wochenende - Paddeltour in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gruppenstärke an diesem Wochenende: 15 Mann. Trotzdem liefen die drei Paddeltage sehr chillig ab. Tagsüber paddeln, abends schön Zelte aufbauen, am Lagerfeuer sitzen und Gitarrenmusik lauschen. Schick.

Eine ähnlich große Gruppe, 12 Mann, machte es sich ein Wochenende später zur Aufgabe, die Boofen in der Sächsischen Schweiz zu erkunden. Ein intensives Naturerlebnis. Noch nie habe ich in der Sächsischen Schweiz gebooft. Achso, für alle Stadtkinder: boofen bedeutet “Schlafen unter freiem Himmel”. Heißt: man sucht sich einen Felsvorsprung, breitet seine Isomatte aus und schläft unterm Sternenhimmel ein. Es ist erstaunlich, wie weit weg man sich von jeglicher Zivilisation fühlt. Dabei ist es nur eine halbe Autostunde von Dresden  entfernt. So verlebten wir ein sehr ruhiges, ausgeglichenes Wanderwochenende mit netten Leuten und einprägsamen Momenten.

So, naja, ähm, war ja gar nicht so schwer  ;-) Vielleicht sollte ich mir doch des Öfteren wieder vornehmen, einen kurzen Lagebericht zu verfassen.

Schaut euch die Beweisfotos an!

Nächstes Mal meldet sich vielleicht wieder Kito - wahlweise mit einem Bericht aus Rom oder von seiner Diplomarbeit.

Euer Julius

Written by Julius in: Allgemein, Oslo, Urlaub |
Jan
20
2010
3

Kein Hals-, aber ein Beinbruch

Da haben alle guten Wünsche und Segen nicht genügt - den Kito hats trotzdem erwischt. Gleich am ersten, lang ersehnten Skitag hat ein fieser Schneehaufen nach einem Sturz ihm das Bein verdreht. Folge: Schmerzen im Knie und wie die mitgereiste Physiotherapeutin mutmaßte: ein beschädigtes Außenband. Ohje. Das lange Gesicht vom Kito hättet ihr sehen sollen! Es war ein Jammer. Er war kaum wieder aufzubauen. Tja, aber gegen solche Unfälle ist oft kein Kraut gewachsen. Zum Glück hat sich das liebe Knie in den zwei Zwangs-Pausen-Tagen soweit erholt, dass er den Rest der Woche wieder mitfahren durfte. Nun aber zu dem erfreulichen Teil in diesem Bericht. Es war ja schließlich ein richtig toller Skiurlaub.

Skigruppe Fröhlich

Skigruppe Fröhlich

Von unserer zwölfköpfigen “Skigruppe Fröhlich” kannten wir vorher nur eine Person, Kitos Bruder. Dementsprechend gespannt beäugten sich alle Gruppenmitglieder noch am ersten Tag. Doch Sport verbindet und so waren wir schon ab dem zweiten Abend ein lockeres Team, dass viel Spaß haben konnte. Tagsüber erkundeten wir in kleineren Trupps das Skigebiet “Wilder Kaiser/ Brixental”. Der Wahnsinn, 280 Pistenkilometer lagen vor uns und ich kann behaupten, dass wir einen großen Teil davon mindestens einmal gefahren sind.  Gegen Mittag kam die Skigruppe Fröhlich zusammen und speiste bei wunderbaren Alpenpanorama wahlweise Germknödel (für Kito) oder Gulasch (für Julius). Nach der Nachmittagstour kehrten wir in heimischen aber doch leeren Apres-Skibars ein eh wir zurück in unser Luxus-Ferienhaus fuhren. Da wurde es dann meist erst richtig lustig. Sekttrinken in der Sauna, Kochsessions, Spiele- und DVD-Abende - so gingen unsere anstrengenden Skitage zu Ende. Sehr schön.

Klingt wie ganz großes Schwärmen? Zu Recht. Wetter toll, Skigebiet super, Gruppe lustig. Alles jut. Glaubt ihr nicht? Dann schaut euch die Beweisbilder an…

Kito schont sein Knie jetzt vorsorglich und verzichtet auf seine wöchentliche Ration Unihockey. Sicher, um gut rehabilitiert den zweiten Skiurlaub für 2010 zu planen ;-)

Euer Julius

Written by Julius in: Urlaub |
Jan
08
2010
3

Schwarze Piste, wir kommen!

Damit es auch immer schön spannend auf diesen Seiten bleibt, haben wir unsere Koffer das erste Mal schon gepackt und fahren morgen in der Früh gen Süden in den tiefen Schnee. Und obwohl man derzeit auch nach Norden auf Rügen bei 29cm Neuschnee skifahren könnte, fahren wir doch lieber in die Alpen. Dieses Mal geht es nach Kufstein, oder war es doch Kitzbühl ;-). Und dieses Mal sind nicht wir die Organisatoren sondern nur Mitfahrer, auch das muss mal sein. 12 Männer, Frauen, Kinder sind es insgesamt, eine eigene Hütte haben wir und die Sauna ist hoffentlich schon vorgeheizt.

Die Vorfreude ist riesig, die neuen Ski schon mal kurz über Silvester angetestet und als gut empfunden, und der Helm, der langsam zur Pflicht wird (man wird ja nicht jünger, und was im Kopf ist, soll auch drin bleiben), ist auch eingetroffen. Hoffen wir nur, dass wir mit dem Auto gut durchkommen, im Radio hört man ja schon von einigen Problemchen. Aber es ist ja auch immer wieder das Gleiche, fällt mal bisschen Schnee, bricht gleich das Chaos aus. Wir finden es schön, endlich macht der Winter wieder seinem Namen aller Ehre und möge der Schnee noch lange liegen blieben.

Ski heil! Kito.

Written by Kito in: Urlaub |

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